| Aber klar doch, immer. | 16% | (8) | |
| Nein, zwischen Respektlosigkeit und Hochintelligenz gibt es keinen Zusammenhang | 65% | (32) | |
| Nein, gerade "hochintelligente" Personen gehen mit anderen respektvoller um | 18% | (9) | |
| Teilnehmer insgesamt: | 49 | ||
![]() | 16. Februar 2011 Hochintelligente Menschen sind respektlos, ... ... trifft das wirklich zu? Zumindest wurde diese theorie in einem anderen thread hier in der gruppe in den raum geworfen: Wir s i n d respektlos Ja. DAS ist eine Eigenschaft von Hochbegabten. Ist respektlosigkeit wirklich eine eigenschaft hochintelligenter menschen? Und wenn es wirklich so ist, worauf fusst das recht auf diese respektlosigkeit? Haben sie überhaupt so etwas wie ein "recht" darauf? Meiner meinung nach sollten doch gerade "hochintelligente" menschen wissen, wo "gutgemeinte" frozzelei aufhört und respektlosigkeit (vielleicht sogar gekoppelt mit / grenzend an beleidigungen) anfängt. Gerade ein "hochintelligenter" mensch sollte/müsste doch merken, ob sein gegenüber/sein diskussionspartner sich nicht-respektiert fühlt und seine wortwahl/körpersprache entsprechend anpassen können, denke ich. Schliesslich ist respekt zu erweisen doch schon eine grundbedingung jeglichen miteinanders, würde ich sagen. Jetzt bin ich mal gespannt auf eure sachlichen meinungen und freue mich auf eine rege diskussion über das thema "Hochintelligente Menschen sind respektlos, trifft das wirklich zu?". |
![]() | 16. Februar 2011 das hat mit Intelligenz nichts zu tun, sondern eher mit guter (bzw. schlechter) Kinderstube.... Idioten gibts quer durch alle Gesellschaftsschichten , egal ob Müllmann oder Professor !! |
![]() | 16. Februar 2011 "Hochbegabte" Zumindest scheinen mir viele "Hochbegabte" - oder besser: solche, die es öffentlich reklamieren - einem ausgeprägten Egozentrismus anzuhängen... |
![]() | 16. Februar 2011 so ein Quatsch.... |
![]() | 16. Februar 2011 Ich weiß nicht, ob es in dieser Gruppe zur Zeit wirklich um Respekt geht oder eigentlich um die Gratwanderung zwischen provokativem Infragestellen und Entgleisen in kleingeistige Übergriffigkeiten. Das Spiel ist wohl ein Austesten, dazu kann man Lust haben, oder eben nicht. Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer zu nehmen muss nicht immer besonders intelligent sein und intelligente Menschen können sehr viel verletzender, gezielter einen persönlichen Angriff starten.....wenn sie es wollen! Für mich hat die Achtung des Gegenüber, auch die in Provokationen nicht nur etwas mit der Erziehung zu tun, sondern sie ist eine Entscheidung. Respekt dagegen kann jeder haben, Respekt vor der Obrigkeit, vor Gruppenanführern, vor Talenten, vor Aufgaben, was weiß ich. Um Respekt zu spüren, muss man nicht intelligent sein, aber für die Unterscheidung von spitzfindigen Frechheiten und platten Grobheiten, das braucht es Intelligenz. |
![]() | 16. Februar 2011 Hochintelligente Menschen sind respektlos, trifft das wirklich zu?. Nein, das trifft nicht zu. Ich weiß nicht, ob es in dieser Gruppe zur Zeit wirklich um Respekt geht oder eigentlich um die Gratwanderung zwischen provokativem Infragestellen und Entgleisen in kleingeistige Übergriffigkeiten. Dieses "provokative Infragestellen" sehe ich auch, nur muss ich feststellen, dass manche Diskussionspartner mitunter etwas dünnhäutig sind und sachliche Kritik an einer Aussage persönlich nehmen. Respektlosigkeit ist für mich die bewußte Verletzung des kategorischen Imperativs. |
![]() | 16. Februar 2011 Respektlosigkeit ist für mich die bewußte Verletzung des kategorischen Imperativs. Schöne Definition! Doch ich vermute, solange nicht ungefähr geklärt ist, auf welchen gemeinsamen Nenner in diesem Thread jetzt hier Respekt gebracht werden kann, wird es eine Menge Aneinandervorbei geben. |
![]() | 16. Februar 2011 Respekt = Respekt? Über welchen Respekt reden wir hier? Den Respekt der tradierten menschlichen Umgangsformen, oder den Respekt vor Fakten und Argumenten? Ich bin mal faul und zitiere mich selbst, aus einem verwandten Thread: Intelligenz, die Kraft zu unterscheiden und zu untersuchen, hat oft eine hinterfragende Komponente - und legt sich von da her gerne mit gesellschaftlich geächteten oder moralisch tabuisierten Themen an. Von da her... - könnte ich ein bisschen die Überlegung nachvollziehen, dass es einen neugierigen und fragenden Geist gerne ins riskante und grenzerfahrungsmäßige Gebiet zieht. "Respekt" bedeutet in jedem Fall eine solche Grenze. Diese Grenze zu überschreiten kann wirkungsvoll sein (ich warte jetzt mal auf januszauber und seine "Isch binn doch vom Präkariat"-Erkennungsmelodie), kann aber auch auf bloßes akademisches Herumkritteln hinauslaufen (Warum Fakten anzweifeln? Die Erde ist flach, sieht doch jeder.). Zusammenfassend würde ich sagen: Keinen Respekt zu haben liegt in der Macht der Intelligenz, trotzdem respektvoll zu sein ist ein Zeichen von Verständnis. |
![]() | 16. Februar 2011 Manchmal fehlt es hochintelligenten Menschen tatsächlich etwas mehr an emotionaler Intelligenz, als dem sonstigen Durchschnitt. Dazu passend das Motto in meinen Profil: "Wer nur mit dem Verstand lebt hat das Leben nicht verstanden". rubia |
![]() | 16. Februar 2011 Ich glaube, ... auf welchen gemeinsamen Nenner in diesem Thread jetzt hier Respekt gebracht werden kann, ist schnell abgehandelt, wenn man tante wiki als ausgangspunkt nimmt.Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, auch respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person (Respektsperson) oder Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit. Gegenbegriffe sind Respektlosigkeit, Missachtung, gesteigert Verachtung. Der Ausdruck wird normalerweise auf zwischenmenschliche Beziehungen angewandt, kann jedoch auch auf Tiere, Gruppen, Institutionen oder Länder bezogen werden. Respekt impliziert nicht notwendigerweise Achtung, aber eine respektvolle Haltung schließt bedenkenloses egoistisches Verhalten aus. Die Respektvorstellung ist etwas Vorausgehendes und leitet sich nicht aus einer Rechtsvorstellung ab. Aspekte des Respekts können sehr mannigfaltig sein und äußern sich in verschiedenen Gesellschaften auch unterschiedlich. Kulturell bedingte Verschiedenheiten im Verhalten, Selbst- und Außenwahrnehmung können unbeabsichtigt den Anschein von Respektlosigkeit oder gar Tabuverletzung erwecken. Varianten: Respekt wird oft durch Symbole ausgelöst oder verstärkt und bezieht sich auf unterschiedliche Verhaltensformen, so etwa: Achtung vor der anderen Person oder Höflichkeit ihr gegenüber. „Ich behandle jeden Menschen mit Respekt.“ Anerkennung der anderen Person gegenüber. „Diese Person war einmal gelähmt und läuft nun die 100 m in 12 Sekunden – sie verdient Respekt.“ Autorität der anderen Person. „Ich habe Respekt vor meinem Vorgesetzten.“ Toleranz gegenüber der anderen Person. „Ich respektiere es, wenn jemand vor dem Priester nicht niederkniet.“ Vorsicht bei Handlungen gegenüber Personen, die kränken oder Unfrieden stiften könnten. „Aus Respekt den Eltern gegenüber würde ich – um des lieben Friedens willen – ihr Kind nicht in deren Gegenwart zurecht weisen, wenn es dauernd dazwischen quengelt.“ Mein eingangsposting bezieht sich (eindeutig, hoffe ich) auf die erstgenannte variante. |
![]() | 16. Februar 2011 Infragestellen von Vorgaben und kritisches Hinterfragen gehört zu einem wachen und "scharfen" Verstand. Weniger gut finde ich es, wenn Kritik mit Abwertungen von Personen (Begriffe wie "dumm"usw) verbunden wird. Es zeigt, dass man sich selbst abgrenzen möchte, dass es nicht um die Sache selbst geht, sondern um Profilierung und ist meist ziemlich kontraproduktiv. Eine gewisse Dünnhäutigkeit der so Angegriffenen kann ich dann schon verstehen. |
![]() | 16. Februar 2011 fehlender Respekt = Arroganz? Hier wurde schon richtigerweise erwähnt, dass manchen Intelligenzbestien emotionale Intelligenz fehlt - hinzu kommt, dass man sich manchmal unter "Normalos" doch etwas fehl am Platz fühlt. Mir geht das jedenfalls manchmal so. Ich bin ein überaus toleranter und auch sozial engagierter Mensch, aber in vielen Fällen geht mir der durchschnittlich begabte Mensch beim small talk sehr schnell auf den Keks. Merkt das die andere Seite? Und wenn ja, wird das dann (berechtigterweise?) sofort als Arroganz interpretiert? Als unser Sohn ca. 5 Jahre alt war, hatte ich mit Schrecken festgestellt, dass er viele Ähnlichkeiten zu der Diagnose Asperger Autismus hatte - er war intellektuell den Gleichaltrigen weit voraus, hatte aber nur einen Freund und war nicht gewillt mit anderen Jungs Kontakte aufzubauen. In der Schule verschlimmerte sich das zusehends - die Schule war okay, aber die Kinder störten ihn. Inzwischen hat sich das etwas reguliert, er weiß nun eher "wie man sich benimmt", aber Freunde hat er immer noch keine - und spielen will er entweder alleine oder mit mir. Wirkt dieses Kind auf andere Menschen arrogant? Möglicherweise, denn Menschen sind im allgemeinen soziale Wesen - und das Umgehen sozialer Kontakte wird von vielen als anormal verstanden, als "der kommt sich anscheinend als was besseres vor"... wessen Schuld ist es dann, wenn hochintelligente Menschen als respektlos angesehen werden??? |
![]() | 16. Februar 2011 wessen Schuld ist es dann, wenn hochintelligente Menschen als respektlos angesehen werden??? Sicherlich ist hier nicht diese Form der Arroganz/Respektlosigkeit gemeint, sondern das bewusste "Sich über andere stellen" um den anderen zu degradieren. |
![]() | 16. Februar 2011 aber wer definiert das "Sich-bewusst-über-den-anderen" stellen? Ich habe nicht das Gefühl, dass ich was Besseres wäre, wenn ich mich aus small talks o.ä. zurückziehe, sondern mir ist für seichte Unterhaltung einfach die Zeit zu schade. Auch mein Sohn will sicherlich nicht deswegen mit den anderen Kindern nicht spielen, weil er meint, die seien zu doof. Aber wie kommt der Rückzug bei anderen an? Ich glaube, dass viele da einen durchaus arroganten Snobismus wahrnehmen. |
![]() | 16. Februar 2011 ... dass man sich manchmal unter "Normalos" doch etwas fehl am Platz fühlt. Mir geht das jedenfalls manchmal so. .... aber in vielen Fällen geht mir der durchschnittlich begabte Mensch beim small talk sehr schnell auf den Keks. ... Stimmt, Smalltalk kann einem gehörig auf den Senkel gehen. Aber man ist da ja nicht festgebunden und kann solchen Begegnungen ausweichen. ... Merkt das die andere Seite? Und wenn ja, wird das dann (berechtigterweise?) sofort als Arroganz interpretiert? Frage: Muss man es den anderen merken lassen? |